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Die japanischen Türen

Shoji Wände In jedem Film, dessen Handlung in Japan spielt, kommen Shoji vor. Wer das Land im Fernen Osten schon einem besucht hat, der weiß, dass es sich hierbei nicht um ein folkloristisches Beiwerk oder um veraltete Raumelemente handelt, sondern dass sie auch heute noch mit gutem Grund vielerorts eingesetzt werden.

Als Shoji werden Wände und Holztüren bezeichnet, die mit einer Bespannung aus Papier versehen sind. Bei den Türen handelt es sich in der Regel um Schiebtüren. Die Papierbespannung ist auf einem streng geometrischen Rahmen aus hölzernen Leisten, die Quadrate oder Rechtecke bilden, angebracht. Die Shoji werden in eine Konstruktion eingeschoben, die aus Führungsbalken aus Holz besteht. Damit die filigranen Wände oder Türen nach dem Einbau nicht umkippen, ist es immer erforderlich, sowohl oben als auch untern eine Führungsschiene anzubringen. Die japanischen Einrichtungselemente sind wegen ihres geringen Platzbedarfes nicht nur praktisch, sondern lassen sich auch hervorragend als Raumteiler oder zum Ersatz von westlichen Türkonstruktionen verwenden. Die japanischen Türen bieten vielfältige Möglichkeiten für ihren Einsatz und als Raumteiler lassen sich die Elemente wegen des einfachen Konstruktionsprinzips schnell und ohne aufwändige Umbaumaßnahmen installieren. Auch als Verkleidungs- und Abdeckelemente vor Wandschränken sind die Shoji sehr gut geeignet.

Im Gegensatz zu den japanischen Tapetenwänden, den Fusuma, ist das Papier der Shoji weiß und ungemustert. Insbesondere in Verbindung mit schwarz lackierten Leisten erhalten die Türen und Wände hierdurch eine sehr klare Form und eine strenge Ästhetik. Hierdurch sind diese alten traditionellen japanischen Wohnelemente sehr gut für Wohnungen geeignet, die in einem westlichen modernen Stil gehalten sind.